Ausgewähltes Thema: Kreative Ausstellungsideen für kulturelle Artefakte. Wir verwandeln Vitrinen in Begegnungen, Objekte in Stimmen und Wege in Erlebnisse. Entdecken Sie inspirierende Methoden, die Respekt vor dem Original mit mutiger Gestaltung vereinen. Kommentieren Sie Ihre Lieblingsidee und abonnieren Sie, um neue Konzepte nicht zu verpassen.

Erzählendes Licht: Dramaturgie statt bloßer Beleuchtung

Durch weiche Einleitungen, fokussierte Akzente und sanfte Ausblendungen entsteht ein Rhythmus, der die Lebensreise des Artefakts spürbar macht. Ein schmaler Lichtkegel kann etwa Werkspuren betonen, während Randbereiche bewusst im Halbdunkel verweilen.

Erzählendes Licht: Dramaturgie statt bloßer Beleuchtung

Schattenwürfe erzählen, wo das Objekt im Raum steht – und symbolisch, wofür es in seiner Zeit stand. Eine Maske wirkt durch ihren Schatten plötzlich doppelt präsent, als echoende Erinnerung, die Fragen weckt und Besucher zum Innehalten einlädt.

Multisensorische Begegnungen: Wenn Objekte mehr als sichtbar sind

Hintergründige Geräusche – Marktgespräche, Werkstattklänge, ferne Glocken – geben Kontext, ohne zu dominieren. Als wir eine Töpfervase mit leisem Drehscheibenklang umgaben, blieben Schulklassen länger, stellten gezieltere Fragen und lächelten öfter.

Multisensorische Begegnungen: Wenn Objekte mehr als sichtbar sind

Rekonstruierte Duftnoten – Harz, Leder, Gewürze – öffnen Türen zu Erinnerungen. Ein Hauch von Zedernholz neben einem Manuskript verschiebt Wahrnehmung: plötzlich steht die mittelalterliche Schreibstube im Raum. Welche Düfte würden Sie einsetzen?

Multisensorische Begegnungen: Wenn Objekte mehr als sichtbar sind

Hochwertige 3D-Repliken laden zum Begreifen ein. Oberflächen, Kanten und Gewicht erzählen Herstellungstechniken. Barrierefrei gedacht, dienen sie allen Besuchern – ein gemeinsames Staunen entsteht, ohne Originale zu gefährden. Abonnieren Sie für weitere Praxisbeispiele.
Augmented Reality zeigt verlorene Farbfassungen, frühere Restaurierungen oder Nutzungsszenarien im Raum. Besucher sehen das Artefakt pur – und auf Wunsch seine möglichen Zustände darübergelegt. Diskret, optional, erkenntnisreich.

Digitale Ebenen: AR, Projektionen und der digitale Zwilling

Fein dosierte Projektionen ergänzen Beschriftungen mit Ortskarten, Datierungen und Mikrofotos. Kurz, klar, wiederholbar. Ein Projektionspuls alle 30 Sekunden schafft Atempausen. Teilen Sie in den Kommentaren, wie Sie Überinformation vermeiden würden.

Digitale Ebenen: AR, Projektionen und der digitale Zwilling

Partizipative Co-Kuration: Stimmen, die Objekte lebendig machen

Gemeinsam kuratierte Texte, Audiostories und Bildbeiträge ergänzen die institutionelle Stimme. Eine Stickerei wird so zur Biografie ihrer Trägerinnen. Das Ergebnis: Anerkennung, Genauigkeit und eine Nähe, die allein kaum erreichbar wäre.

Partizipative Co-Kuration: Stimmen, die Objekte lebendig machen

Eine kuratierte Wand sammelt Assoziationen, Skizzen und Fragen. Moderiert statt beliebig, inspiriert statt überflutet. Einmal erzählte jemand von einer ähnlichen Schale seiner Großmutter – plötzlich verstanden alle den emotionalen Wert des Materials.

Materialität der Präsentation: Formen, Farben, Halterungen

Maßgefertigte, rückseitige Stützen lassen Artefakte frei schweben. Der Blick bleibt ungestört, die Statik verlässlich. Ein kleines Bronzeidol wirkte so plötzlich monumental, ohne jeden zusätzlichen Aufwand an Text oder Licht.

Materialität der Präsentation: Formen, Farben, Halterungen

FSC-zertifiziertes Holz, recycelte Acryle, lösungsmittelfreie Farben: Gestaltung kann ökologisch und hochwertig sein. Besucher spüren Sorgfalt, bevor sie sie lesen. Teilen Sie Ihre favorisierten Materialien und warum sie im Ausstellungsalltag bestehen.

Barrierefreiheit als Gestaltungsantrieb

Kurze Kerntexte in Leichter Sprache, vertiefende Ebenen daneben. Große, gut lesbare Schriften und ausreichender Zeilenabstand. So fühlen sich Erstbesucher sicher – und Kenner finden dennoch präzise, differenzierte Informationen.

Kurze Rotationen mit klarer Pointe

Vier Wochen, ein Fokus, eine Frage: So bleibt der Blick frisch und die Konservierung sicher. Besucher kommen wieder, um Fortsetzungen zu sehen. Kommentieren Sie, welche Rotationslängen Ihnen am meisten zusagen und warum.

Nomadische Vitrinen im Haus

Eine mobile Vitrine wandert durch unterschiedliche Räume und erzählt das Objekt neu – im Foyer, im Treppenhaus, im Lesezimmer. Kontextverschiebung weckt Aufmerksamkeit, ohne neue Texte schreiben zu müssen.

Kuratorische Cliffhanger

Ein Hinweis auf „Teil zwei in sechs Wochen“ baut Erwartung auf. Vielleicht wird dann eine verborgene Gravur sichtbar gemacht oder ein Werkstattfoto ergänzt. Abonnieren Sie, um keine Episode dieser Objektserie zu verpassen.
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